Nach meiner persönlichen Erfahrung kommt folgendes Schema bei der Bewertung/Beurteilung von Texten zur Anwendung: Der Aufsatz untergliedert sich meist in ...
Nach meiner persönlichen Erfahrung kommt folgendes Schema bei der Bewertung/Beurteilung von Texten zur Anwendung: Der Aufsatz untergliedert sich meist in Einleitung, Hauptteil und Schluss. Diese Untergliederungen müssen für die Lehrperson deutlich identifizierbar sein, aber auch Grammatik und Rechtschreibung fließen in die Beurteilung eines Aufsatzes mit ein. Es kann durchaus vorkommen, dass den Lehrpersonen der Stil des Aufsatzes nicht gefällt oder dass die Kinder das Thema (nach Meinung des Lehrpersonals) verfehlen und die Arbeit mit „Nicht Genügend“ bewertet wird. Die Beurteilung des Aufsatzes kann, auch wenn die formalen Voraussetzungen erfüllt sind (Vorhandensein von: Einleitung, Hauptteil, Schluss und auch korrekte Grammatik/Rechtschreibung) negativ ausfallen. Ich halte diese subjektive Beurteilung durch die Lehrperson für besonders problematisch. Für Kinder bedeutet diese Form der Beurteilung oft, dass sie sich dadurch in ihrem kreativen Schaffensprozess einschränken lassen, um ins Schema der Lehrperson zu passen.
