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Lernschwierigkeiten, Begabungen und Leistungsmessung im Mathematikunterricht

KursbereichÜbergreifend

Diese Lehrveranstaltung beschäftigt sich mit der Frage, wie unterschiedliche Lernvoraussetzungen von Schüler im Mathematikunterricht erkannt, berücksichtigt und für die Gestaltung individueller Lernprozesse genutzt werden können. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl Lernschwierigkeiten als auch besondere mathematische Begabungen und Potenziale.

Ausgehend von konkreten Lernprozessen und Schülerösungen werden typische Schwierigkeiten, Fehlvorstellungen und unterschiedliche Rechenstrategien analysiert. Die Studierenden lernen Möglichkeiten der pädagogischen und fachdidaktischen Diagnostik kennen und setzen sich damit auseinander, wie aus diagnostischen Erkenntnissen geeignete Fördermaßnahmen abgeleitet werden können.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Erkennen und Fördern mathematischer Begabungen. Offene Aufgabenstellungen, natürliche Differenzierung und substanzielle Lernumgebungen werden als Möglichkeiten betrachtet, um unterschiedlichen Lernvoraussetzungen gerecht zu werden und sowohl Kinder mit Unterstützungsbedarf als auch mathematisch besonders interessierte und leistungsstarke Kinder angemessen zu fördern und zu fordern.

Darüber hinaus werden unterschiedliche Formen der Leistungsmessung und Leistungsbeurteilung im Mathematikunterricht thematisiert. Neben summativen Verfahren stehen insbesondere formative und lernbegleitende Formen der Leistungsfeststellung, transparente Kriterien, Dokumentationsmöglichkeiten sowie eine lernförderliche Rückmeldekultur im Fokus.


Selbsteinschreibung (Student)
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